Sonntag, 19. Januar 2014

Nachruf

Zum Tod Werner Pirker.
Erklärung der KPM

Ein schwerer Schlag für alle Vertreter des wahren Antiimperialismus und des traditionellen Zionistenhasses. Ein aufrechter Streiter hat seinen  Job bei der Jungen Welt gekündigt. Die KPM sendet ihre aufrichtige und solidarische Trauer.
Gez:
AriZona Vorsitzende der KPM
AnnaConda Vorsitzende der KPM
VisVonsin Vorsitzende der AAM
Das kauft euch doch niemand ab.
Lass uns halt n paar Krokodilstränen vergießen
AriZona
Voll verlogen, aber sowas von
VisConsin
Unterschreib und halts Maul
AnnaConda
Das ist Nötigung, leg die Spitzhacke weg
VisConsin



SB: Durch die sogenannte Arabellion und die Aufstände im Nahen Osten hat sich das Ganze zu einer sehr diffizilen Gemengelage ausgewachsen. Wie gehen deiner Ansicht nach die großen Blätter damit um und wie empfindest du die Art und Weise, in der diese Entwicklung reflektiert wird?
WP: Die Medien haben praktisch von Beginn an versucht, die Arabellion zu vereinnahmen. Das ging bis zu Henryk M. Broder, der den Eindruck zu erwecken versuchte, die arabischen Massen seien gerade dabei, sich vom Antizionismus und Antiimperialismus zu befreien, als wären Antizionismus und Antiimperialismus auf der Agenda der diktatorischen Regime und nicht auf der der arabischen Straße gestanden.
Na das geht aber mal gar nicht, das die Araber auf einmal entdeckten, wem sie wirklich ihre Scheiße zu verdanken haben und sich nicht mehr mit  Propagandabilder abspeisen lassen. Da sieht jeder gestandene Antiimperialist durchaus zu recht seine Felle wegschwimmen
Siehe: Schattenblick 

Ausgegrantelt 
Nach der Jahrtausendwende rückte zunehmend Palästina als Symbol der Verlogenheit des globalen Regimes ins Zentrum von Werners Aufmerksamkeit. Der imperialistische Kapitalismus hatte den Faschismus zur Vernichtung des Kommunismus hervorgebracht. Statt aus dem „Niemals vergessen“ den Auftrag zum Kampf gegen dieses System, nunmehr geführt von den USA, abzuleiten, missbrauchte man den Holocaust, um einen neuerlichen imperialistischen Völkermord zu rechtfertigen, nämlich den an den arabischen Palästinensern als Nation.
Die Dimitrow Faschischmusthese, die man eher als Ideologie, weniger als Geschichtswissenschaft betrachten sollte. Damit ist offensichtlich ein weiterer Fan dieser Theorie von uns gegangen. 

Hier noch zu empfehlen
Werner Pirker, Blut und Boden und Israel

Und diese Headline *fg*
"Sturmgeschütz des Antiimperialismus": Zum Tode von Werner Pirker (1947-2013)
 Siehe: Berliner Umschau
Werner Pirker verfocht in seiner Heimat den in der KPÖ seit Mitte der 1930er Jahre traditionellen Austropatriotismus gegen den nationalen Nihilismus der Postachtundsechziger-Linken, der sich seit dem Zusammenbruch des Ostblocksozialismus auch in der KPÖ immer mehr breitmachte. Von seiner alten Partei, die sich nach 1990 allmählich sozialdemokratisierte und seit längerer Zeit auf Pro-EU-Kurs ist, hatte sich Werner Pirker abgewandt. 2013 beteiligte sich Pirker an Versuchen, eine neue traditionskommunistische Partei der Arbeit Österreichs als kommunistische Alternative zur KPÖ aufzubauen.