Montag, 21. Dezember 2020

Gechlechterkrieg

Heißt eigentlich Flint und Flinta soll die Mehrzahl sein. ;-)))

Es gab eine Zeit, da gab es Männer und Frauen und a Ruah war. Doch seit geraumer Zeit ist das nicht mehr so einfach. Seit der neuen Gendertheorie haben sich die Geschlechter vervielfacht und es ist gar nicht so einfach da noch die Übersicht zu behalten. Es kommt einen gelegentlich vor, als würde alle paar Tage ein neues Geschlecht entdeckt das man vor Diskriminierung schützen muß.

Und bisher wurde wenn zu einer Demo aufgerufen wurde, davon ausgegangen, jeder der dem Inhalt zustimmt, ist aufgerufen. Nach Geschlecht, Alter, Hautfarbe oder Automarke wurde nicht gefragt, oder daß bestimmte Verhaltensweisen oder Eigenschaften als Voraussetzung für eine Teilnahme vorgegeben wurden. Das könnte sich beizeiten ändern und dann muß man schon sehr genau hinsehen, ob man überhaupt erwünscht ist.

Auf Plakaten wird zu einer Demo aufgerufen und es geht irgendwie um Gewalt gegen Frauen. Soweit so gut erstmal. Doch dann steht da, Flinta s only.
So? Ähm ja? Was soll das wieder sein?
Zum Glück kann man (sic) sich im Internet schlau machen. Und da kann man es lesen. Flinta hat nichts mit Flinte zu tun. Hätt ja sein können, nein, nicht wirklich, mußt nicht gleich die Flinte auspacken, auch wenn man grad mal auf so ne Idee kommen könnte. F steht für Frauen aber eben nicht einfach Frauen sondern Cis Frauen, also heterosexuelle Frauen sie sich als Frauen fühlen. Das L steht für Lesben. (dürften ja auch Frauen sein) Das I für Intersexuelle was immer man sich darunter vorzustellen hat. Echt ist das komplex. Und das N? Das sind Nicht-binäre Personen und hat nichts mit binäre Zahlen zu tun, kann man sich schon denken. Das sollen die sein, die sich weder dem einen noch dem anderen Geschlecht zugehörig fühlen? Glaubst es? Ja und das T steht für Transgender.
Was ist mit den Männern, die sich für Männer halten, weil sie ….. nun weißt schon, damit auch nie Probleme hatten und sich fragen, was das alles werden soll wenn s fertig ist? Na was wohl. Die sind der Feind, der Unterdrücker und der Abschaum und damit unerwünscht. Die sind an allem schuld. Oder seh ich schon Gespenster und leide unter Paranoia?
Für mich war es das erste Poster, in dem zu einer Aktion aufgerufen wird und man muß schon genauer hinsehen, ob man zu denen gehört, deren Anwesenheit überhaupt erwünscht ist. Früher gab es halt Frauendemos, oder die Walpurgisnacht. Da war aber klar, Männer sind nicht erwünscht und zumeist hatte niemand ein Problem damit. Und es war eindeutig definiert. Männer eben. Keine weiteren Fragen nötig.
Frauendemos waren die Ausnahme, sonst waren Demoaufrufe zumeist an alle gerichtet, welche die Inhalte der Demo unterstützen wollten, unabhängig von Geschlecht, Alter oder Herkunft, welche Stellungen sie im Bett bevorzugten, oder Speiseplan und was noch alles.
Doch heutzutage scheint das nicht mehr so eindeutig. Die Geschlechter werden aufgefächert und da gibt es nicht mehr einfach Männer und Frauen. Und es gibt neue Abkürzungen da mußt erstmal nachsehen was die bedeuten sollen.
LGBTIQA ist so eine unaussprechliche Wortschöpfung und heißt? Lesben, Gays, Bisexuelle, Transsexuelle, Intersexuelle, Quere und Asexuelle.
Wobei Asexuell so definiert wird.

A-sexuelle Personen (Personen ohne /mit wenig sexuellem Verlangen), A-romantische Personen (Menschen die keine/wenig romantische Anziehung verspüren) und/oder A-gender (Personen, die sich keinem Geschlecht zuordnen)

Schwirrt dir schon der Schädel? Verständlich. Und A-romantische Personen? Nie gehört sowas. Unromantische Personen? Da dachte man bisher an eher nüchterne Leut, die sich bei Kitschfilmen langweilen und die man mit Arztromane jagen kann. A-gender Personen. Die sich keinen Geschlecht zuordnen können? Böse Menschen würden da raten, Hose runter und nachsehen. Doch es geht ja nicht um die Biologie des Geschlechts. Ja um was dann? Männer können sich Frauenkleider anziehen und wirken darin äußerst lachhaft, bleiben aber trotzdem Männer.
Es war sicher einiges an Stress und Ärger nötig, bis Frauen auch Jeans tragen konnten. Nun können sie es. Doch dabei ging es nie um die Frage, daß sie damit keine Frauen mehr wären. Solche Vorstellungen wären ihnen seinerzeit auch völlig verrückt erschienen. Und solche Forderungen wurden auch nie gestellt. Doch mittlerweile scheinen wir in verrückten Zeiten zu leben. Zumindest, seit einige ihre verrückten Ideen als Politik verkaufen wollen und zudem noch als linke Politik.
Befindet man sich da als Altlinker nicht mehr auf der Höhe der Zeit und gehört zum alten Eisen? Könnt man fast glauben. Aber nur solange, wie man daran glaubt, diese Irren würden alle vertreten und seien die Speerspitze des gesellschaftliche Fortschritts. Denn darauf basiert schon immer die Vorherrschaft einiger Gruppen, das sie der Mehrheit einreden, sie seien die Mehrheit und vertreten die bestimmende Meinung.
Warum? Weil sie das lauteste Geschrei machen. Davon lässt man sich leicht beeindrucken. Ist wie in der Werbung.
So und damit sich auch kein Mann auf so einer Demo verirrt hier nochmal.
Insbesondere nicht gemeint sind im Kontext von:

LGBTQI* heterosexuelle cis Männer (also cishet Männer) bzw.
FLINT* cis Männer.


Soll heißen, Männer die Fußball sehen, Bier saufen, und auch sonst alle Klischees erfüllen. Kleiner Scherz. Oder doch nicht?  Mit cishet Männer sind wohl hetreosexuelle Männer gemeint, die es auch sein wollen? Echt, da kannst durchdrehen.

Auch wenn nicht ausdrücklich erwähnt, gemeint ist der weiße europäische/westliche Mann. Und du weißt schon auf wen der Finger zeigt. Muß man sich diesen Quatsch antun? Haben die Irren bereits die Macht übernommen und keiner hat s gemerkt? Wär ja denkbar. Doch es geht noch weiter.

Die Abkürzungen FLINT* bzw. Frauen und LGBTIQA* bezeichnen also die Personen, die im Patriarchat diskriminiert werden.

Aha, darum geht es. Das Patriarchat. Halt, nicht ganz. Das Patriarchat in denen der Mann die Beine hochlegt und die Frau rackert, ist dann nicht gemeint, wenn dieser Mann von dunkler Hautfarbe ist, aus Afrika kommt und sich genau so verhält, weil das in seiner Kultur so üblich ist. Kann man dem nicht zum Vorwurf machen, er kann nichts dafür. Das Patriarchat der Moslems mit der klaren Stellung von Mann und Frau ist auch nicht gemeint, denn wir wollen ja keine Rassisten oder Islamophob sein. ;-))) Marokkanische Frauen denen selbst volljährig die Menschenrechte verweigert werden, werden nicht diskriminiert. Wer kommt denn auf sowas? Die Migranten und das Volk mit Migrationshintergrund die eher traditionelle Geschlechterrollen vertreten, muß sich nicht angesprochen fühlen, die stehen unter Artenschutz. Irgendwas passt da nicht zusammen.

Genau, es ist offenkundig. Es handelt sich um eine Veranstaltung von weißen intellektuellen Feministen und Männerhassern. Da sollte sich niemand wundern, wenn wieder einmal der weiße, europäisch/westliche Mann das Feindbild darstellt, selbst wenn er von Hartz 4 lebt.

Und hier noch eine Fundsache aus den Tiefen des Internets.

Wichtig ist durchaus der Unterschied zwischen der sexuellen Orientierung (LGBA) und der Geschlechtsidentität (FINTQ). Geschlechtsidentitäten und sexuelle Orientierung haben erstmal nichts miteinander zu tun,


Wieder so unaussprechliche Bezeichnungen. Wie soll man sich das vorstellen? Frauen die auf Frauen stehen sind lesbisch, aber nach wie vor Frauen. Würde ich jetzt mal vermuten, ich könnte mich irren, wer weiß?
Unter LGBT gibt einen Wikieintrag, kann man sich schlau machen, ob man s danach ist, ist ne ne andere Frage.
Und weiter mit dem Irrsinn.
Als Linker gehört mensch nicht automatisch zu „den Guten “!
Fragt so ein Spinner und selbsternannter Gutmensch. Und so schreiben nur Idioten. Man heißt das und ich weigere mich dieses Neusprech mitzumachen. Ok, dann gehör ich als Linker nicht automatisch zu den Guten. Gehör ich überhaupt noch zu den Linken? Um zu den Linken zu gehören, muß man heute schon eine ganze Menge an Regeln und subtilen Grenzen beachten. Brauchst schon n fettes Buch mit Verhaltensregeln. Was man heut alles nicht darf. Ok, dann gehör ich eben nicht mehr zu dieser Linken.
Nichts Neues unter der Sonne. Früher war man bereits Kommunist wenn man Marx buchstabieren konnte. Für die Rechten war man schnell Kommunist und die fackelten nicht lange. Doch in der Welt der Kommunisten war das nicht so einfach. Du glaubst du bist Kommunist? Könnt ja jeder kommen. Nein, da mußte man sich erstmal positionieren, den richtigen Standpunkt einnehmen und die feinen Unterschiede kennen, zwischen Revolutionär und Revisionist. Anhand festgefügter Dogmen entschied sich, ob jemand Reformist, Sozialist, Anarchist, Utopist, Trotzkist, Maoist, Versöhnler, Leninist oder sonst was für n ...ist ist. Heute entscheidet die aktuelle Kenntnis (und Zustimmung) der neusten Gender und Rassentheorien und nicht zu vergessen der Refugees, ob man noch zur Linken zählt. Da kann ich nur raten, vor dem lesen linker Webseiten, bitte Gehirn abschalten.

Für linke Menschen scheint es z.T. schwierig zu sein, Ansätze wie kritisches weißsein …… zu verstehen. Warum muss ich jetzt auch noch das Wort cis-Mann benutzen?


Weil sich das einige Spinner so ausgedacht haben und über andere bestimmen wollen. Weil sie definieren wollen, wer dazu gehören darf und wer nicht. Könnt ja sein, daß sie mal an der Disco abgewiesen wurden und seitdem traumatisiert sind. Nun wollen sie bestimmen, wer rein darf und wer nicht.
Kritisches weißsein? Bitte was? Soll ich mich jetzt für meine Hautfarbe schämen? Na wenn das mal kein Rassismus ist. Oder für meine Privilegien als Weißer? Früher waren's die Privilegien als Student und der kleinbürgerlichen Herkunft. Sorry, jeder kann Dummheiten machen, aber nur einmal.

Denn es ist ein Privileg von weißen Menschen sich nicht mit Rassismus beschäftigen zu müssen.

Ja und warum sind es dann weiße Menschen die Rassismus thematisieren? Hab ich was mißverstanden? Hätte ich besser den Rassismus ignorieren sollen? Was geht's mich an? (Übrigens, auch mit weißer Hautfarbe lernt man Rassismus kennen, da können so manche Volksgruppen was erzählen) Ich weiß doch wie der Dank aussehen wird. Genau so. Du tust nicht genug, du kapierst nichts, du tust nichts gegen deine eigene rassistischen Strukturen, du profitierst selbst vom Rassismus und so weiter. Ich kenn doch das Spiel. Sie sind nie zufrieden. Irgendwas ist immer.
Da hilft nur die Notbremse zu ziehen, sonst wirst irre.
Wie das? Na deswegen. Werfen viele Linke nicht den Israelis Rassimus vor? Israel ist ein Apartheitsstaat, sagen sie. Ja, könnte sein. Und wenn? Einen gewissen Grundrassismus wirst aus dem Menschen nicht rausbekommen. Klingt bitter, aber man muß es einfach akzeptieren. Und damit umgehen können. Will man diesen so wie die selbsternannten Antirassisten beseitigen und ausmerzen, dann endet man in letzter Konsequenz im Zwangssystem mit Lager und Sibirien. Haben wir ja bereits ausprobiert. Der neue Mensch, antikapitalistisch, antirassistisch, antiimperialistisch und antisexistisch, ist dabei nicht herausgekommen. Und wie komm ich jetzt auf Israel? Na rat mal. Gerade von ihnen wird absolutes Wohlverhalten verlangt. Etwas müssen sie doch aus der Geschichte gelernt haben. Ja was bitte?
Schaut man sie diesen fanatischen Antirassismus so an, man erkennt schnell die Züge einer Denkweise, die Zwischentöne und Vielfalt nicht aushält und die Menschen einheitlich formen will. Schon die Inquisition hatte genau dieses Ziel und jedes Gewaltsystem war darauf bedacht, alles zu vereinheitlichen und was nicht reinpasste, zu vernichten.
Ja sicher, politische Bewegungen neigen zur Übertreibung und zu radikalen Aussagen um sich Gehör zu verschaffen. Wie in der Werbung, die ja auch übertreiben muß um ihre Produkte anzupreisen. Doch genau da weiß man, das ist nicht so gemeint und muß man auch nicht  so ernst nehmen.
Was also hindert uns daran, diese Erkenntnis auch auf die Politik anzuwenden? Um dann  diesen selbsternannten Erziehern der Menschheit klarzumachen, ey Freunde, beruhigt euch mal.

Um nicht missverstanden zu werden. Ich hab nichts mit der sogenannten Männerrechtsbewegung zu tun, die in Netz ihre verstaubten Vorstellungen verbreiten. Frau an den Herd und zurück zur guten alten Zeit. Diese vorgeblich antifeministischen Seiten sind kontraproduktiv. Sie setzen jeden unter Distanzierungsdruck, der den Feminismus als menschenverachtende Ideologie ablehnt und kritisiert, gleichzeitig aber erklären muß, mit diesen vorgeblichen Männerrechten nichts zu tun zu haben.
Aber andererseits auch die Nase voll davon hat, sich permanent Asche auf s Haupt zu streuen.
Die Erkenntnis, dass auch ich ein Sexist und Rassist bin, ist nicht schön. Aber sie hilft auch!
Mir nicht. Ok, dann bin ich eben sowohl als auch. Erinnert mich an alte Zeiten, als es darum ging den Standpunkt der Arbeiterklasse einzunehmen und sich von seinen kleinbürgerlichen Privilegien zu reinigen. Und was war das für ein Drama, um einzelne Worte, Halbsätze und kleinbürgerliches Denken oder beharren auf die kleinbürgerlichen Vorrechte die es zu bekämpfen galt. Das war derart komplex, kein Arbeiter hätte das verstanden, aber der mußte das auch nicht. :-))
Und jetzt wieder. Statt Kleinbürger ist es nun die Hautfarbe. Wieder mal ein komplexes System von Selbstvorwürfen und Selbstkritik mit deren Hilfe aus dem weißen linken Rassisten, ein Verbündeter der coloured People (Korrekt ausgedrückt? Hä? Wieso sind die farbig? Grün und Blauhäutige leben nichtmal im tiefsten Afrika) werden soll. So wie aus dem durch Selbstkritik und Partei umerzogenen Kleinbürger ein Verbündeter der Arbeiterklasse werden sollte. Wohlgemerkt ein Verbündeter, kein Arbeiter. Denn der Rest an kleinbürgerlichen Kern und Herkunft verschwindet einfach nie.
Und das ist es. Es ist aussichtslos. So wie der Intellektuelle und Kleinbürger nie zur Arbeiterklasse gehören wird, da kann er sich auf den Kopf stellen, wird der linke Weiße im Kern immer ein Rassist, Sexist und Privilegierter bleiben.
Woraus folgt. Wenn ihr so blöd seid, ok ist ja nicht verboten, aber hört auf andere blöd zu machen.
Man muß wohl schon etwas älter sein um diesen Zusammenhang zu bemerken. Jüngere haben diesen Irrsinn der ML- Zeit ja nicht mehr erlebt. Zu schade auch, wenn sie mal die alten Texte der Selbstkritik und Selbstzerknirschung lesen würden, sie würden sich wundern, wie sich die Inhalte gleichen.

Diese Erkenntnis ist ziemlich anstrengend. Insbesondere für linke, weiße Männer (aber im Kontext von Rassismus auch für linke, weiße Frauen). Schließlich sind wir es gewohnt uns als „die Guten“ zu betrachten. Und zu erkennen, dass ich diese „systemische Arschlochposition“ also die Position des Aggressors habe, ist nicht leicht. Die Abwehr diese Position anzuerkennen ist enorm. Einfacher ist es auf jeden Fall solche Aspekte als Nonsens abzutun, gegen Nazis (also andere) zu sein und sich nicht mit eigenen Sexismen und Rassismen auseinander zu setzten.


Ach ja, kennt man aus der Psychologie. Deine Abwehrreaktion beweist nur, das die Analyse zutrifft. Soll heißen, Widerstand ist zwecklos. Gib gleich zu, das du ein Rassist und Sexist bist. Du bist ein Sünder, leugnen ist zwecklos.
Ja eben, nicht zufällig erinnert dies an das Christentum. Ja wenn du ohnehin ein Sünder bist, dann lasst uns sündigen, dem Himmel kündigen und nur noch sündigen.
Und wenn ich mir die Anstrengung erspare stets mein Verhalten und meine Äußerungen bei jeder Gelegenheit auf möglichen Rassismus zu überprüfen und sofort Abbitte zu leisten, dann bin ich eben fröhlicher Rassist. Oder ein einfältiger Mensch, der sich einbildet nicht rassistisch zu sein und damit ganz gut leben kann? So wie die Mehrheit der Linken seinerzeit. Die dachten es reicht doch wenn sie zwischen Frolic und Frolinat unterscheiden können. Ob das heute noch jemand kapiert?
Diese ganze Rassismusveranstaltung erinnert nicht nur an die berüchtigte Selbstkritik aus ML-Zeiten, sie erinnert genauso an ein gestrenges Christentum. Na da hättest auch gleich in der Kirche bleiben können.

Den sollte ich auch noch einfügen.

…… Zumindest, wenn ich davon ausgehe, dass die Solidarität von Linken für alle Menschen da ist. Insbesondere von sich als links identifizierenden cis-Männern (und teilweise auch cis-Frauen) bekomme ich aber sehr viel Widerstand, selbst wenn ich nur das Wort cis-Mann (oder auch Feminismus) benutze.


Was für mich deutlich zeigt, wenn ich mir die Frage stelle, bin ich der einzige Verrückte unter lauter Normalen? Offenbar nicht. Es gibt auch unter den Linken immer mehr, die genervt sagen, ich kann s nicht mehr hören.
Hatten wir schon mal in Berlin. Als die autonom/antiimp Szene mit ihren Flyern nervte. Kein Aufruf ohne die notorischen gegen Kapitalismus, Rassismus, Sexismus, Patriarchat  und was noch für Plagegeister. Gestandene Linke, die vieles mitmachten, die Demomeilen nicht mehr zählten wandten sich entnervt ab und genau mit diesen Worten, gedacht oder laut ausgesprochen. Ich kann es nicht mehr hören.
Und genau so reagieren viele auf die derzeitige Propaganda und sie haben recht. Ist so wie seinerzeit mit den hungernden Negerkinder, (Was is n das für n Rassismus? Nein, nur n Originalzitat) so ich hab was gespendet und jetzt lass mich in Ruhe mein Bier saufen. So etwa.

Abschließend dieser ketzerischer Gedanke.
Was ist mit Frauen die auf Männer stehen, sind das noch Frauen? Sollte man (sic) naiverweise mal annehmen. Was auch sonst? Wer weiß? Es könnte ja sein, das sind gar keine Frauen mehr sondern Verräter am eigenen Geschlecht. Weiß ich‘s? Diesen Irren trau ich mittlerweile alles zu. Ja klar, sie wollen mal wieder die ganze Welt auf den Kopf stellen. Alles soll anders werden. Die Heteronormale Welt ist das Feindbild. Das heteronormal auch das vorherrschende Gesellschaftsbild bei unseren dunkelhäutigen Freunden ist und alles davon abweichende bei vielen sogar verhasst ist, (in ihren Herkunftsländern sogar strafbar, bis hin zur Todesstrafe) da stört die Realität noch etwas.
Der Weiße Europäisch/westliche Heterosexuelle Mann hat lange genug gewütet und die Welt an den Rand des Abgrunds geführt. Wird Zeit das Kommando an afrikanische Warlords und Islamistische Mörderbanden zu übergeben. Oder wie wär‘s mit Klitorisbeschneiderinnen (hier stimmt die Endung, da es sich um Frauen handelt, die diese ‚Operation‘ durchführen) und Kindersoldatenrekrutierer? Warum nicht gleich an die Kopfabschneider vom IS? Oder dürfen's asiatische reiche Trottel sein, die an Medizin aus Nashornpulver glauben und die Viecher an den Rand der Ausrottung gebracht haben? Oder marokkanische Geschwistermörder, wie wär‘s?
Was sind denn das für rassistische Vorstellungen? Passt ja gar nicht in das schwarz/weiß Bild, hier die Guten, da die Bösen.

PS: Haben wir sonst keine Probleme, ausgerechnet in dieser Zeit? Kann ich doch nichts für. Ich hab weder mit meinen Geschlecht, noch mit meiner Hausfarbe ein Problem. Es sind nur die üblichen Ideologen, die deswegen Stress machen.