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Montag, 23. November 2015

Plakate aus Nord Korea

Was wäre das Leben doch grau und düster ohne die bunten Propagandaposter aus Nordkorea. Plakatmaler in Nordkorea müßt man sein. Zumindest hätte man stets genug Farbe und Papier. Ob man von anderen auch genug hätte steht hier nicht zur Debatte und auch nicht, ob man als Plakatmaler nicht etwas ungesund lebt. Für den Fall das dir mal der Pinsel in Richtung Sarkasmus abrutscht oder jemand etwas falsch versteht. Nun ja, man kann eben nicht alles haben wollen. Gut, wollen möglicherweise schon, aber kriegen tut man s eher doch nicht.
Doch das soll hier nicht weiter stören, erfreuen wir uns an den farbenfrohen Werken der Plakatkunst die uns freundlicherweise auf der offiziellen Webseite zur Erbauung vorgestellt werden. Wo sonst geht es noch so heroisch zu, wo sonst wird der Alltag derart heldenhaft gemeistert? Und wo werden noch auf altbewährter Art die Frontstrategien auf der Landkarte eingezeichnet und bereits die Einheitsfeier graphisch dargestellt?
In einer Zeit der Posterproduktion aus dem Rechner mit Bildbearbeitung, stellt diese Plakatkunst noch solide Handwerk dar. Man muß schon Fan sein.
PS: Natürlich unterliegen auch Propagandaposter dem Copyright, im Falle einer Rezension ist eine Doku erlaubt.




Korea Posterwoche in Ponyville

Dienstag, 26. Mai 2015

Kommunistische Initiative

Screenshot zweier Plakate der Kommunistischen Initiative, von der man auch nicht mehr sehr viel hört. jedenfalls weniger als das große Getöse am Anfang. Die Poster jedenfalls dürften unter Realsatire fallen. Noch karikaturhafter lässt sich der Antiimperialismus in seiner naiven Form kaum darstellen. Wenn sich für den Antiimperialistischen Kampf keine besseren Kandidaten mehr finden, na dann kann man den Antiimperialismus nur noch unter Skurriles abhandeln. Jedenfalls den Antiimperialismus, dem es egal ist, wen er ins Boot holt. Hauptsache gegen den Hauptfeind der Menschheit und das sind nach wie vor die USA und Israel. Dieser Antiimperialismus, der nicht mehr hinschaut, wer das eigentlich ist, dem die Unterdrückung in dem entsprechenden Land so gleichgültig ist, das er sie nicht mal mehr thematisiert, den kennt man noch aus den Zeiten der ML Sekten.

In Form der Kommunistischen Initiative hat er die Netzzeit erreicht. Wobei man sich gelegentlich fragt, ob dieser Verein nicht ein Fake darstellt. So hohl wie deren Propaganda auftritt, man könnt den Verdacht äußern. Oder doch nicht? Dummheit macht bekanntlich auch links nicht halt. Und was zeigen die Poster? Zwei Staaten, die eines gemeinsam haben. Eine totalitäre Ideologie. Dazu noch einiges mehr, aber wen interessiert's. Wenn so der Antiimperialistische Kampf aussieht, na dann viel Spaß, aber nicht mit mir. Es ist die Form der Politik, welche die Beteiligten auf Schachfiguren reduziert und der die realen Menschen völlig gleichgültig sind. Das ist die normale zynische Politik wie sie stattfindet. Aber was hat das bitte mit Kommunismus oder mit dem Kampf für eine bessere Welt zu tun?

Mittwoch, 1. Januar 2014

Geschichte wiederholt sich doch.

KDVR: Konterrevolutionäre Putsch-Pläne in Korea vereitelt! Die wahren Hintergründe zu Jang Song Thaek.
Es liegt somit bereits in der Luft, dass hier (für die Imperialisten!) der Falsche exekutiert wurde. Jang legte nach seiner öffentlichen Festnahme ein umfangreiches Geständnis über seinen geplanten Militärputsch ab:

„Ich habe versucht Unzufriedenheit bei den Armeeangehörigen und im Volk auszulösen, dass das gegenwärtige Regime keine Maßnahmen ergreift, obwohl die Wirtschaft des Landes und die Lebensbedingungen des Volkes einer Katastrophe entgegen streben. Genosse oberster Führer ist das Ziel des Putsches.“

Das erinnert doch 1:1 an die "Geständnisse" der Moskauer Schauprozesse.


Jang hatte innerhalb der Staatsorgane der KDVR bereits umfängliche Parallelstrukturen organisiert, sein eigenes „kleines Königreich“, wie es die KDVR-Nachrichtenagentur KCNA in einer Stellungnahme vom 13. Dezember 2013 wortwörtlich nannte. Nach dem Tode Kim Jong Ils, dessen uneingeschränktes Vertrauen er sich erwarb, und dem Tode der Revolutionsgeneration, sah er den Zeitpunkt für die Realisierung seiner Pläne näher rücken.

"Ich wollte mit Hilfe hochrangiger Armeeoffiziere, die mich in nächster Nähe umgaben und durch die Mobilisierung der Streitkräfte einen Staatsstreich inszenieren. Ich konnte mich nicht auf kürzlich ernannte hochrangige Offiziere verlassen, weshalb ich einige bekannte Personen der vergangenen Periode um mich gescharrt habe. Ich dachte die Armee könne zum Putsch genutzt werden, wenn sich die Lebensbedingungen der Menschen in Zukunft weiter verschlechtern. Ich habe geplant, dass meine Vertrauten in meiner Abteilung, einschließlich Ri Ryong Ha und Jang Su Gil, mir sicherlich folgen würden. (...) Ich habe keinen bestimmten Zeitpunkt für den Staatsstreich gehabt, aber es war meine Absicht meine Abteilung und alle Wirtschaftsorgane auf einen Putsch zu konzentrieren wenn die Wirtschaft völlig bankrottgeht und der Staat am Rande des Zusammenbruchs gestanden hätte. Dann hätte ich beiseite geschaffte Produkte an das Volk und wichtige Entscheidungsträger verteilt, die dann sich für mich entschieden hätten - so wäre der Putsch erfolgreich geworden."

Na da haben wir aber Glück gehabt, das diese finsteren Pläne rechtzeitig verhindert werden konnten.


Die Sorge des Klassenfeindes um die „wahren Erben“ Lenins oder Kim Il Sungs haben bekanntlich immer einen besonderen Platz in den bürgerlichen Medien. Auch Marx und Engels mussten dieses undankbare Schicksal bereits erleiden, als die Revisionisten der II. Internationalen, Marx und Engels Worte dogmatisch entstellten. Dies wurde genutzt um dann natürlich Lenin und die Bolschewiki als die tatsächlichen revolutionären Erben von Marx und Engels zu bekämpfen. Als Stalin Lenins Werk fortsetzte, teilte Lenin das Schicksal von Marx und Engels und wurde von den Bürgerlichen und Revisionisten für ihren Feldzug gegen den revolutionären Marxismus-Leninismus missbraucht. Neben der Entstellung der Klassiker werden zudem die Verräter am Marxismus-Leninismus als die „wahren Kommunisten“ dargestellt. Wenn sie schließlich wie etwa Gorbatschow ihr Werk vollendet haben, werden sie hingegen als Reformer für einen „demokratischen Sozialismus“ und „Befreier“ dargestellt. Diese Wandel durch Annäherung schlug in der KDVR fehl.

Diverse aggressive und offensichtliche Versuche der südkoreanischen US-Marionetten oder der USA selbst scheiterten. Nun haben die Imperialisten also auf einen subtileren Weg gesetzt. Die nordkoreanische Presseagentur hierzu:
 "Jang träumte einen dümmlichen Traum, dass wenn er einmal die Macht ergriffen mit reformistischen Methoden die Außenwelt zu einer Anerkennung der neuen Regierung im Ausland verholfen hätte. Dies zeigt sein wahres Gesicht! Alle Fakten zeigen ganz klar, dass Jang und seine Clique gleich Unterstützung im Ausland gefordert hätten - ein Ausland, das seit Jahren versucht Korea zu destabilisieren, die DVRK zu zertrümmern und die Macht von Partei und Staat durch den Einsatz der schlausten und unheimlichsten Mittel und Methoden zu stürzen. Dies ist das Konzept der "strategischen Geduld" und die "Wartestrategie" der USA und der südkoreanischen Marionettengruppen und Verrätern!

Die Kommunistische Initiative scheint zu der kleinen exotischen Minderheit zu zählen, die derartige Glanzleistungen stalinistischer Prozessanklagen noch ernstnehmen


Die Kommunistische Initiative in Deutschland sendet der Partei der Arbeit Koreas und dem Genossen Kim Jong Un ihre Glückwünsche zur Beseitigung der konterrevolutionären Fraktion.

Siehe: Kommunistische Initiative

Wenn es um Nordkorea geht, kann man sich die Satire sparen, die Realität ist schlimmer und wie seinerzeit bei den Moskauer Schauprozessen, auch heute finden sich Apologeten denen nichts Dümmeres einfällt, als sich Rechtfertigungen für Staatsgewalt und Machterhalt auszudenken.

Donnerstag, 26. Dezember 2013

Sondermarke aus Nordkorea

Anlässlich einer erfolgreich durchgeführten Säuberung 
gibt Nordkorea eine Sondermarke heraus. Sehr 
zur Freude aller Briefmarkensammler.
Der Standard
Schon am Freitag löschte KCNA in einem ersten Schritt alle 500 Nachrichten, die Kim Jong-uns Onkel Jang Song-taek, der vergangene Woche hingerichtet worden war, in irgendeiner Form erwähnten. Die Maßnahme dürfte permanent sein und könnte einen Schritt in die Richtung darstellen, die nordkoreanische Geschichte umzuschreiben

Über die aus Japan gehostete Kopie der Website KCNA können nach wie vor alle Archivmeldungen abgerufen werden.

Wenn es diesen Staat nicht gäbe, man müsste ihn erfinden.


Dienstag, 17. Dezember 2013

Nordkorea aus erster Hand

Nachricht von Naenara - Neueste Nachricht

Das Sondermilitärgericht des Ministeriums
für Staatssicherheitsschutz der DVRK



Das Sondermilitärgericht des Ministeriums für Staatssicherheitsschutz über Jang Song Taek tagte am 12. Dezember.

Beim Gericht wurde die Straftat des Angeklagten Jang verhört. Sein ganzes Verbrechen wurde hundertprozentig bewiesen und von ihm völlig anerkannt.

Im öffentlichen Gerichtsverfahren wurde das Urteil des Sondermilitärgerichts des Ministeriums für Staatssicherheitsschutz der DVRK verlesen.

Dieser Dreckskerl, der seit Langem einen bösen politischen Ehrgeiz hatte, handelte laut des Urteils zu Lebzeiten Kim Il Sungs und Kim Jong Ils doppelzüngig und verhinderte in der historischen Wendezeit, beim Wechsel der Generation der Revolution, die Sache der Fortsetzung der Führung in aller Hinsicht.

Er suchte die stete Begleitung der Vor-Ort-Anleitung Kim Jong Uns für den eigennützigen Zweck zu gebrauchen und versuchte somit eine Illusion über sich zu machen.

Er sammelte die Suspendierten und Abberufenen wie Ri Ryong Ha, der sich vor ihm schmeichelnd und unterwürfig verhalten und später dafür einen starken Schlag bekommen hatte, sowie die Vorbestraften und diejenigen, die den fragwürdigen Lebenslauf hatten oder immer mit Unzufriedenheit nörgelten, systematisch um sich, um diese für seinen Umsturz der Partei- und Staatsführung auszunutzen.

Er vergrößerte die Stellenpläne seiner Abteilung und der ihr unterstellten Einheiten in großem Ausmaß und machte seine Abteilung zu einem „kleinen Reich“, die niemand anzutasten wagt, sodass seine Untertanen und Anhänger sogar die konterrevolutionäre Missetaten – Verweigerung des Befehls des Obersten Befehlshabers der KVA – rückhaltlos verübten.

Jang lauerte als ersten Schritt für die Usurpation der höchsten Macht der Partei und des Staates auf das Amt des Vorsitzenden des Kabinetts und nahm sich vor, durch Entmachtung des Kabinetts die Wirtschaft des Landes und das Volksleben in eine irreversible Krise zu führen.

Durch den Amtsmissbrauch stand er dem Bau der Stadt Pyongyang absichtlich im Wege, ließ wertvolle Bodenschätze wie Kohle vorbehaltlos verkaufen, sodass seine Helfershelfer den Zwischenhändlern auf den Leim gingen und sie ihnen viele Schulden hatte. Und um die Schulden zu begleichen, hatte er im Mai des laufenden Jahres die Böden der wirtschaftlichen Handelszone Rason für 50 Jahre dem Ausland verkauft.

Dieser Schurke hatte im Jahre 2009 hunderte Milliarden Won übermäßig herausgeben, spielte die Rolle eines Drahtziehers, damit unvorstellbare wirtschaftliche Wirrwarr entstand und beim Volk die allgemeine Missstimmung verursacht wurde.

Für die Beschaffung der für die Verwirklichung seiner politischen Ambition benötigten Gelder hatte er bei sich Geheiminstitution fabriziert, beging hochverräterisches Verbrechen, ungeachtet des Gesetzes des Staates enorme Gelder aus der Bank veruntreut und Edelmetall eingekauft und dadurch das Finanzverwaltungssystem des Staates in ein großes Durcheinander gebracht zu haben.

Allein im Jahre 2009 hatte er aus seinem geheimen Konto über 4,6 Millionen Euro geholt und verschwendet und sogar dekadentes und verdorbenes Leben geführt, indem er das Kasino im Ausland besucht hatte.

Beim Verhör hatte Jang sein niederträchtiges wahres Gesicht als in der Geschichte nie da gewesener Verräter bloßgelegt, dass er vorhatte, für Putsch törichterweise die Armee einzusetzen, und dass der Objekt des Putsches eben der „Genosse Oberste Befehlshaber“ war.

Jang träumte töricht, dass seine „neue Regierung“ in kurzer Frist unter Nutzung seines hässlichen Gesichts, das nach der Machtergreifung in der Außenwelt als „Reformist“ zur Kenntnis gelangt, im Ausland „anerkannt“ werden könnte.

Das Sondermilitärgericht des Ministeriums für Staatssicherheitsschutz der DVRK bestätigte, dass die Machenschaften des Angeklagten Jang Song Taek für den Staatsstreich ein Verbrechen ist, das dem Artikel 60 des Strafgesetzes der Republik entspricht, und verurteilte ihn demnach zum Tode.

Das Urteil wurde sofort vollstreckt.

Kommentar überflüssig

Donnerstag, 4. April 2013

Nordkorea Brasilien Liveticker

Indymedia Linksunten

Liveticker Nordkorea - Brasilien
Verfasst von: Nordkorea Weltmeister. Verfasst am: 15.06.2010

Ab jetzt aktuell die Spielstände der großen kommunistischen Bewegung Nordkorea vom Spiel gegen Brasilien:

Verfasst von: kim.

Nordkoreaner zertrampeln erfolgreich kapitalistischen Rasen!
Voran Korea!
Verfasst von: Il sung.
Die heldenhaften nordkoreanischen Kämpfer zerdrücken die Brasilianer förmlich durch ihre Überlegenheit!

Mit dem Glauben und den Gedanken an den großen Führer Kim Il Sung und seinen Sohn Kim Jong Il wird sich das unbesiegbare Nordkorea gegen die Imperialisten durchsetzen und Weltmeister werden!

Kapitalistische WM Vermarktung
Verfasst von: Teamchef.
Auf der Pressekonferenz vor Kampfbeginn waren hiter unseren Volksleuten die Logos von Imperialistischen großkonzernen wie Coca Cola, Sony oder Visa zu sehen. Wir wurden von der ebenfalls Imperialistisch gelenkten Fifa gezwungen vor dieser Werbebande unsere Presseerklärung abzugeben und wollen uns an dieser Stelle ausdrücklich entschuldigen!

Wieder Komentatorenskandel
Verfasst von: ARD.
Der Komentator vom Spiel brasilien gegen die - Peoples Republic of Korea bezeichnet den einzigen brasilianischen Angreifer als "Sturmführer".
Deswegen - keine GEZ für Nazis!

Jetzt gehts loosss....
Verfasst von: Framer.
Nachdem vor wenigen Tagen die Securities den Aufstand in Südafrika probten geht der Spaß heute sicherlich in die dritte Runde.
Anonyme Quellen behaupten nämlich das die von Kim Jong-Il gekauften Fans aus China eine Klausel übersehen hätten die Ihnen bei jedem verloren Spiel bis zu 50 % des Gehalts kürzt.

Hoch die Internationale Solidarität - gegen Ausbäutung und Hungerlöhne

Wessen Straße ist die Straße?
Verfasst von: anonym.

Wir haben heute Nacht bei 87 Cabrios Brasilienfahnen und bei einem Hwipharam die Nordkoreafahne abgerissen. Wir haben damit ein Zeichen gegen Nationalismus, Kommunismus und Antisemitismus gesetzt. Feuer und Flamme der FIFA!

Trotz des heldenhaften
Verfasst von: ultras nord korea.
Trotz des heldenhaften Kampfes der Genossen hat es leider nicht gegen die verbrecherischen Brasilianischen Imperialisten gereicht. Die ruhmreiche nordkoreanische Mannschaft hat durch ihre Entschlossenheit, gegen den überlegenen Feind, dennoch den großen Führer Kim Il-Sung und den lieben Führer Kim Jong-Il glücklich gestimmt.

Mögen die Genossen der Demokratischen Volksrepublik Nordkorea in den nächsten Spielen ihren Kampfgeist mit mehr Spielfreude kombinieren und damit die große Revolution voran bringen.

Rotfront!

Wer darüber lacht kommt in den Gulasch!

Montag, 7. Januar 2013

Neues aus Nord Korea

KPD ML Screenshot
Wir erinnern uns, nach dem der geliebte Führer Kim der Zweite den Tron für Kim den Dritten räumte, kamen einige Zeit Meldungen aus dem Juchestaat, da fragte man sich, sind das noch die Nachrichten oder ist das bereits die Satiresendung?
Wenn es um Nordkorea geht, da bekommt man die Satire frei Haus geliefert. Sollte man meinen. Dummerweise ist alles was aus dem letzten Stalinistenreich vermeldet wird, bitterernst gemeint. Wenn nun dieser Blog den Anschein erweckt, das ich hier nur ein etwas abgedrehtes Hobby pflege, na dann schau dir mal das Zeug an. Der Webmaster der  Seite der KPD online pflegt sicher auch ein kurioses Hobby, nur was da zu lesen ist, soll nicht als Satire verstanden werden, auch wenn es eigentlich genau das ist. Dieser seltsame Text ist die traditionelle Fortsetzung der Grußadressen der K-Gruppen an finsterste Diktatoren aus den 70igern, wie etwa die Grußbotschaften an die Roten Khmer. Auch heute finden sich noch Irrläufer, die mit Gewalt den Leitsatz bestätigen wollen, alles was wir aus der Geschichte lernen ist, das wir nichts aus ihr lernen.
Aber man soll ja fair bleiben, oder gemeinerweise anfügen, die wenigen verbliebenen Irrläufer aus der K - Gruppenzeit haben es echt nicht leicht. Selbst nur noch ein unbedeutender Haufen stehen ihnen auch nicht mehr viele Adressaten für Grußbotschaften zur Verfügung. Dafür stehen solche Texte auf den wenigen offiziellen Webauftritten Nordkoreas freundlicherweise zur Verfügung. Doch wählerisch darf man halt nicht sein und da ist der erste Todestag des geliebten Führers durchaus Anlass einen derart durchgeknallten Schrieb zu kopieren und die Einführung von CNC Maschinen zu feiern. Irre, CNC Technik ist ja vor Ort auch echt ein Wunderwerk, das im kapitalistischen Westen dagegen bereits 30 Jahre alt sein dürfte. Zudem erfahren wir von der Einführung des revolutionären Juche Stahls. Was immer man sich darunter vorzustellen hat, etwa Jubelschreie im Hochofen? Frag ja nur.
"Als Ende des letzten Jahrhunderts infolge der Beseitigung der Sozialistischen Staatengemeinschaft in Europa...."
Der ist auch gut. Von wem wurde diese Staatengemeinschaft eigentlich beseitigt? Der Schreiber ist echt n Komiker. Wer also meint, mit meiner Briefmarkenproduktion würd ich es etwas übertreiben, der sollt sich den folgenden Schrieb reinpfeifen. Propaganda wie aus einer anderen Welt.


Kim Jong Il, der große Sohn des koreanischen Volkes

Am 17. Dezember 2012 jährt sich zum ersten Mal der Todestag des Genossen Kim Jong Il. Kim Jong Il hinterließ als großes politisches Erbe die Basis und die Garantie für eine aufblühende sozialistische Entwicklung der koreanischen Gesellschaft. Unter seiner Führung wurde die Juche-Ideologie und die Songun-Idee zur großen Leitideologie im Kampf für die Souveränität und Integrität Koreas.

 In jungen Jahren schon befaßte sich Kim Jong Il tiefgründig mit politisch-ideologischen Fragen und entwickelte voller Elan eigene ideologisch-theoretische Überlegungen. In diesem Prozeß faßte er die revolutionären Ideen des Gründers des sozialistischen Koreas, des Präsidenten KimIl Sung zusammen, systematisierte sie und schuf so ein in sich geschlossenes System von Theorien, Ideen und Methoden.

 Durch die Veröffentlichung von unzähligen Werken, wie zum Beispiel "Über die Juche-Ideologie" (März 1982) vertiefte und entwickelte er die Juche-Ideologie weiter. Außerdem entwickelte und begründete er auf der Grundlage der Ideen Kim Il Sungs und entsprechend den Notwendigkeiten und Gegebenheiten des heutigen Zeitalters die Songun-Idee. Mit der Schwerpunktlegung auf die Entwicklung eines modernen Militärwesens und der Landesverteidigung schuf er die Grundlage für die weitere unabhängige Entwicklung des Sozialismus in der Demokratischen Volksrepublik Korea (DVRK). All diese von ihm entwickelten ideologisch-theoretischen Ideen und Erkenntnisse und die Umsetzung in die Praxis stellen ein wertvolles Erbe für das koreanische Volk sowie die fortschrittliche Menschheit dar. Kim Jong Il formte die Partei der Arbeit Koreas (PdAK) zu einer unbesiegbaren wegweisenden Kraft, die DVRK zu einem siegreichen sozialistischen Staat und die Koreanische Volksarmee (KVA) zu einer unbesiegbaren Armee.

 In seiner nahezu 50-jährigen anleitenden Tätigkeit in der PdAK entwickelte sich die Partei zu einer vorbildlichen kämpferischen sozialistischen Führungskraft mit großer Disziplin und Ordnung, sowie hohem Grad an Organisiertheit. Großes Augenmerk wurde auf die Einheit von Theorie und Praxis gelegt. Auf dieser Grundlage konnte die PdAK ihrer Verantwortung für das Schicksal und das Wohl des gesamten koreanischen Volkes gerecht werden. Als Ende des letzten Jahrhunderts infolge der Beseitigung der Sozialistischen Staatengemeinschaft in Europa, einer außerordentlichen Verschärfung der Konfrontation durch die USA geführte imperialistische Kräfte zur Strangulierung der DVRK, sowie mehrerer hintereinander folgender Naturkatastrophen das sozialistische Korea in eine extreme Notlage geriet, war es für Kim Jong Il, der mit Hilfe der Songun-Politik die Existenz des sozialistischen Koreas sicherte, die KVA zu einer unbesiegbaren starken Armee weiterentwickelte und somit dem Volk der DVRK die Möglichkeit gab, ein souveränes uneinnehmbares sozialistisches Bollwerk zu errichten. Unter der Führung Kim Jong Il's konnte sich die DVRK zu einer mächtigen Atommacht mit einer ideologisch und militärisch starken unerschütterlichen KVA entwickeln, gegen die die atomare Bedrohung des Imperialismus wirkungslos blieb.

 Mit einer Politik der Liebe und des Vertrauens verwandelte Kim Jong Il die ganze Gesellschaft in eine politisch und ideologisch starke und fest zusammengeschlossene Gemeinschaft. Dies war die Grundlage auch inmitten von tobenden Stürmen der Geschichte unerschütterlich das sozialistische Werk bis zum Ende zu verwirklichen. Deswegen ist es auch kein Zufall, daß das koreanische Volk ihn zum ewigen Generalsekretär der PdAK und zum ewigen Vorsitzenden des Verteidigungskomitees ernannte.

 Ihm ist es zu verdanken, daß die PdAK einen zukunftsorientierten Plan für den Aufbau eines mächtigen sozialistischen Staates besitzt, der durch konsequente Orientierung auf eine Vor-Ort-Anleitung alle Voraussetzungen für seine Verwirklichung enthält. Kim Jong Il sorgte dafür, daß mit der Einführung der CNC-Technik in der Maschinenbau-Industrie die Epoche der wissenschaftlich-technischen Revolution eingeleitet wurde, daß im ganzen Land die Flamme der industriellen Revolution im neuen Jahrhundert aufloderte und sich die gesamte Wirtschaft des Landes konsequent auf die Modernisierung und die Verbreitung wissenschaftlich-technischer Basis konzentrierte.

 Mittlerweile wurden modernste CNC-Werkzeugmaschinen in großer Stückzahl hergestellt. Außerdem wurde das in der metallurgischen Industrie weltweit als Revolution angesehene Produktionssystem von Juche-Stahl eingeführt. Die Vinalon-Produktion (Kunstfaserproduktion) wurde modernisiert und in der Düngemittelproduktion fand ein Kohlevergasungsverfahren seine Verwirklichung. Viele Betriebe wie zum Beispiel das Huichoner Maschinenbaukombinat Ryonha und das Obstverarbeitungskombinat Taedonggang wurden in modernste Betriebe von Weltniveau verwandelt. Korea erlangte mit der Raketentechnologie auch den Rang der weltweit wenigen Länder, die Erdsatelliten bauen und starten können.

 Das ganze Land mit der Hauptstadt Pyongyang an der Spitze wird modern ausgestaltet, wodurch sich für das Volk der DVRK mittlerweile auch die Perspektive eröffnet, die Früchte der Revolution zu genießen.

 Das revolutionäre Erbe, welches Kim Jong Il hinterließ, war und ist die Grundlage für die Verteidigung des sozialistischen Werkes in Korea und wird somit ein Leuchtfeuer im Kampf für die souveräne und gerechte Sache der Menschheit sein.


Und hier noch eine Grußerklärung im Wortlaut.

An den
Obersten Führer der Partei der Arbeit Koreas,
des Staates und der Armee
Kim Jong Un
Pyongyang

Werter Genosse Kim Jong Un,
anläßlich des 20. Jahrestages der Pyongyanger Erklärung, die unsere Partei mit unterzeichnet hat, übermitteln wir Ihnen, allen Mitgliedern des Zentralkomitees sowie dem Volk der DVRK herzliche kommunistische Grüße.
Die noch von Genossen Kim Il Sung initiierte Erklärung nahm Stellung zu den konterrevolutionären Ereignissen in der Sowjetunion und in Mitteleuropa. Zugleich legte sie den Grundstein für die internationale Zusammenarbeit vieler kommunistischer Parteien und verteidigte die Ziele des Sozialismus und Kommunismus. In ihrer Folge entstanden Foren internationalen Zusammenwirkens, wie die Mai-Seminare bei der Partei der Arbeit Belgiens in Europa und in anderen Teilen der Welt. Vielfach vertieften sich auch die Beziehungen bilateraler Art, so zwischen unseren beiden Parteien.
Wie in der Pyongyanger Erklärung betont, konnte die Konterrevolution in einem Teil der Welt zwar einen zeitweiligen Sieg erringen, die Ideen des Sozialismus-Kommunismus jedoch nicht zerstören. In Ihrem standhaften Land, in der VR China, in Kuba und in anderen Ländern wird der Sozialismus weiter aufgebaut und nach allen Notwendigkeiten geschützt. Dafür gilt unser Dank.
Die Pyongyanger Erklärung ist nach unserer Auffassung noch heute von großer Bedeutung. Sie fordert die standhafte Verteidigung des real existierenden Sozialismus und die weitere revolutionäre Veränderung der Welt sowie das organisierte nationale und internationale Zusammenwirken der Kommunisten. Gerade in der gegenwärtigen Krise des Imperialismus sowie bei steigender Kriegsgefahr sind derartige Erkenntnisse wichtiger denn je.

Wir wünschen Ihnen, Ihrer Partei und Ihrem gesamten Volk neue Erfolge beim sozialistischen Aufbau der DVRK sowie der Sicherung des Friedens auf der koreanischen Halbinsel.

Mit kommunistischem Gruß

Dieter Rolle, Vorsitzender der KPD