Freitag, 27. April 2018

Jugendwiderstand

Der Vereinsblog bei Google
Man nehme eine  maoistische ML Sekte aus den 70gern mit aktionistischen Jugendlichen und Drang zur kollektiven Nestwärme einer klar strukturierten Gruppe in der man gesagt bekommt, wo s langgeht und verfrachte sie in die heutige Zeit. Was kommt dabei raus? Jugendwiderstand nennt sich dieser Haufen und besteht mehrheitlich aus jungen Männern, wenig Frauen und könnte nicht wenige Linke, an die eigene Jugend erinnern. Schwerpunktmäßig scheinen sie in Hamburg und Berlin vertreten zu sein und wie bei einer begrenzten Anzahl zu erwarten, man sieht sie allenfalls bei Aktionen wie der LL Demo, dem 1. Mai und da pflegen sie die Demokultur einer lauten Gruppe die sich durch laute Propaganda bemerkbar macht.
Was neu ist, einige von ihnen haben sprühen gelernt und nutzen Writing für ihre Propaganda. Hat auch lange genug gedauert, bis die Linke an sich den Writerstyle entdeckte. Writerstyle und Kommunismus? Passt das zusammen? Was im Realsozialismus mit Writer passiert wäre? Nun die gab es im Osten erst nach dem Ende des Warschauer Pakts, vorher gab es da keine Dosen. Aber gut, was soll man sich drüber aufregen? Sie sind eben im Jahr 2016 angekommen, aber ihre Politik ist original aus den 70ern. Die Plakatgestaltung  folgt original der Propagandagraphik aus China.
Dafür sind sie auch elektronisch angekommen. Sie sind natürlich auch bei Facebook und haben einen Blog, auf dem die aktuellen revolutionären Heldentaten der Netzwelt vorgestellt werden. Mit eingebetteten Video oder auf Foto auf dem die Gesichter verpixelt sind. Man weiß schließlich, was sich gehört und dies unterstreicht das Konspirative des Vereins. So kann man sich als sehr gefährlich und wichtig darstellen.
Ideologisch wird der Maoismus in die Neuzeit hinübergerettet, in einer Form, die selbst in China allenfalls eher der Traditionspflege dient. Selbst haben sie das Kopfbanner als Transpi in die Neuzeit hinübergerettet. Ein Demoauftritt, man fragt sich, ist das Cosplay oder ernst gemeint. Sind sie nicht allein mit. Man sieht ja, daß etliches aus der Vergangenheit wieder ausgegraben wird. Freilich kann man hier nicht von einer ML Bewegung wie damals reden. Es sind nur einige wenige Verirrte die sich dafür umso mehr für eine Elite halten dürften. Man konnt es sogar lesen, wenn sich einer in etwa dahingehend äußerte, was willst Alter? Wir sind jung und du bist eh bald weg. So etwa sinngemäß. In dem Alter darf man sich einbilden, man hat die Zeit auf seiner Seite und die Zukunft gehört mir. Auf Indymedia versuchten sie natürlich auch zu werben, nur wurden sie da nicht ganz so freudig empfangen. Vor allem ihre Sprüche von Ehre und so Zeug stießen auf Widerspruch. Was sie auch zu Exoten in der Politik macht, ist die Mischung von Maoismus und migrantischer Unterschichtjugendkultur. Die sexistische Wortwahl und der Körperkult entsprechen der Haltung dieser Männerwelt. Nichts gelernt, die Sprache im typischen Migrantenakzent, nie wirklich in Deutschland angekommen und fühlen sich nicht ernstgenommen. Also setzen sie auf Respekt durch Bizeps. Und die holen sie sich u.a. mit kleinen Hilfsmitteln. Hat sich herumgesprochen. Jugendwiderstand ersetzt Überzeugung in der politischen Debatte durch notorischen Verweis auf ihre Kampfkraft. Wer keine Argumente hat, braucht eben Testosteron.


PS: Mittlerweile wurde ihre Seite bei Facebook gelöscht und dazu schreiben sie.

Facebook hat unsere Seite zunächst mal wieder für 30 Tage gesperrt - diesmal angeblich wegen Solidarität mit der philippinischen Revolution gegen das US-Duterte-Regime - und nun endgültig gelöscht. "Abweichende Meinungen" auf der Seite der Unterdrückten und gegen die Herrschenden werden auf diesem Medium immer stärker zensiert, unterdrückt und unsichtbar gemacht. 
Das verwundert uns nicht weiter. Facebook ist ein Großkonzern im Imperialismus und somit fest in den Händen des Feindes. Trotzdem ist es für einen gewissen Zeitraum auch ein für die Verbreitung unserer Positionen äußerst nützliches Medium. Wir lassen uns nicht den Mund verbieten und uns auch nicht in unseren Inhalten einschränken. Solange wir dieses Medium nutzen können um rote Propaganda auch virtuell unter die Leute zu bringen, werden wir das tun.
Oder hatte es was mit der Wandschrift, 9 Millimeter für Zionisten zu tun? Man steckt ja nicht drin. Möglicherweise hat es sie nur erwischt, weil Facebook unter Druck steht und ein wenig ausmisten wollte? Doch zu Wort melden dürfen sie sich nach wie vor und das ausgerechnet auf Google. Da können sie munter schreiben. Ausgerechnet die Googlekapitalisten garantieren die Meinungsfreiheit? Think about it. ;-))

PS: Auf Facebook sind sie mittlerweile wieder vertreten und können nach neuen Deppen suchen.


Zumeist erscheinen sie zwar als Karikatur ihrer selbst. Doch dummerweise, ganz so harmlos sind sie nicht. Altlinke werden sich an die TLD erinnern. Eine Trotzkistensekte, die ihre fehlende Überzeugungskraft mit provozierter Gewalt nachhelfen wollte. Und so etwa kann man es bei ihnen selbst nachlesen.
So lesen wir also:

Zu der Hetze gegen unsere Genossen in Flensburg

Die Art und Weise wie diese vermeintlichen „Linken“ gegen uns arbeiten, ist in Deutschland kein Einzelfall. Wenn wir uns die Geschichte der antiimperialistischen Gruppen in Deutschland ab 2008 so ansehen, dann gibt es zahlreiche solcher „Stellungnahmen“ und Isolationsversuche, irgendwelcher „diverser“, „libertärer“ und oftmals antideutscher Leute, die in ihrer gemütlichen Szene nicht mit den „Schmuddelkindern“ spielen wollen.

Problematisch und konterrevolutionär wird das Ganze, wenn in diesen Stellungnahmen dann auch noch Zuarbeit für die Bullen und Geheimdienste geleistet wird, zum Beispiel durch das Nennen von Zahlen, Namen, etc. oder, wie in dem, auch im Text zitierten, Paradebeispiel für Denunziation und Feindarbeit „Wider die Bande der rechten Liquidatoren…“ von der Website demvolkedienen, mitunter ganze Profiler arbeit geleistet wird.
Das angesichts der Feindverortung im eigenen Lager auf solche Mindeststandards der Geheimhaltung und Klandestinität geschissen wird, macht nur noch einmal deutlich, das diesen Leuten ihr identitärer Szenesumpf wichtiger ist, als der Kampf gegen den Staat.

Ich hab den Artikel mal verlinkt, wer s unbedingt im Original lesen will. Dem Volke Dienen ist eigentlich die gleiche Richtung nur etwas moderater. Der Name sagt es schon. In dem Fall könnte man es als Insiderstreit betrachten. Muß man auch nicht zu ernst nehmen. Das beweist der Schlußsatz.
Ihr Untergang ist unausweichlich, die Perspektiven unserer Klasse und unserer Partei, der zu rekontituierenden, glorreichen Kommunistischen Partei Deutschlands, als eine marxistisch-leninistisch-maoistisch, Gonzalodenken militarisierte Partei, hingegen sind glänzend.
Noch etwas bekloppter als seinerzeit die KPD/ML. Eben auch so eine Maosekte.

Das Jugendwiderstand auf Paranoia macht, kann man an den stets verpixelten Faces sehen. Diese Geheimniskrämerei kennt man bereits von früheren ML Sekten. Ein extremer Fall war bekanntlich die KPD/ML. Das wäre noch nicht so das Problem. Das schon eher.

Kein „allgemeiner Konsens gegen innerlinke Gewalt“ schützt Individuen, die politisch keine Praxis außer Drogenkonsum in ihren versifften AZs betreiben vor unserem konsequenten Schutz unserer Propaganda und Politik. Würden wir das anders handhaben könnten die Menschen für die wir revolutionäre Politik machen uns nicht ernst nehmen und wir uns wahrscheinlich selbst nicht. Schreibt euch das hinter die Ohren und überlegt euch zwei mal welche Graffitys ihr übermalt, welche Sticker ihr abreißt und wen ihr in der Stadt denunziert.

.......wie in dem Text versucht wird, aus dem Kleben von unseren Aufklebern auf linke Zentren eine Bedrohung herbeizuphantasieren. Aber wir wollen das gar nicht. Vielmehr wollen wir hier eine Drohung aussprechen: Wir verteidigen unsere Politik.

Eine unmißverständliche Drohung. Wir dürfen überall unsere Propaganda hinkacken und wer diese beseitigt ist unser Feind und muß damit rechnen ..... Das erinnert schon eher an faschistoiden Gruppen. Auch die Wortwahl wie versifften AZs. Wer zwingt sie da reinzugehen? Schon deswegen sollte man sich klar sein, mit wem man es zu tun hat. Mit einer kleinen bedeutungslosen Sekte, die mit ihrer Ideologie aus finstern Zeiten niemand wirklich überzeugen kann, der noch alle Tassen im Schrank hat, und daher ihren Mangel an Argumente mit Gewaltdrohung ersetzt. Da sollte man sich nicht von einschüchtern lassen. Doch wir sind noch nicht fertig.

Unser Feminismus ist kein Verhaltenskodex oder eine Erweiterung des Dudens. ........... Wir gendern nicht und wir brechen zu Leuten nicht den Kontakt ab, weil sie mal „Fotze“ gesagt haben. Dafür kämpfen wir für die Befreiung der Frau von der doppelten Unterdrückung des Patriarchats und des Imperialismus.......

Na schau an. Da prallen unterschiedliche Welten aufeinander? Nein, sie müssen nicht gendern. Tu ich auch nicht. Das sie nicht jeden Szeneunfug mitmachen, dagegen ist ja nichts einzuwenden, nur gegen ihre Alternative, den proletarischen Feminismus den sie original aus dem Roten Morgen der 70er abgeschrieben haben könnten. Doch das ist ihr Problem. Deswegen kann man bei ihnen die Frauen an den Fingern abzählen. 

Zu behaupten der Maoismus sei tot, kann einem nur in den Sinn kommen, wenn man sich für die Völker der dritten Welt einen Scheiß interessiert.

Der ist auch noch gut. Diesen Helden scheint entgangen zu sein, das im Kernland des Maoismus dieser nur noch Tradition ist. In China haben sie sich von Mao gründlich verabschiedet und in der dritten Welt sind es nur noch wenige die auf Mao setzen. Ach ja, die Völker der Dritten Welt. Die alte linke Projektionsfläche. Sorry, da haben sich die einstmals beteiligten nach und nach von ihren romantischen Illusionen verabschieden müssen. Aber es gibt eben stets einige Rotznasen, die Papis Parteiprogramm im Keller gefunden haben und nun glauben, diesen Unfug nachspielen zu müssen. Die Cosplayszene hat s ja nicht so mit Politik. Jugendwiderstand umso mehr und was die treiben erinnert manchen an die Rote Garde der KPD/ML, deren Vertreter mittlerweile in Rente sind und sich hier an ihre wilde Jugend erinnert fühlen könnten.
Übrigens, von er erwähnten TLD hört man schon lange nichts mehr. Und irgendwann ist auch Jugendwiderstand vergessen. So als Kuriosum aus der linken Welt. Immerhin sorgt derzeit Google dafür, das uns ihre Sammlung revolutionärer Graffitipices erhalten bleibt. :-)
Und dazu könnte ich noch anmerken. Wem verdanken sie eigentlich ihre revolutionären Pices? Ganz einfach dem kapitalistischen Markt. Denn der hat auf die Nachfrage reagiert und die Dosen und Caps so konstruiert, das sich damit leichter sprühen lässt. Warum gab es früher nur selten Pieces aus der linken Szene? Sprühdosen wurden als Mittel zur Reparatur von Lackschäden hergestellt. Grafitipieces waren nie vorgesehen und ganau das war die Kunst, mit den Dosen ein ansehnliches Pice hinzukriegen. Ältere Writer werden sich erinnern. Auch an das abziehen von Caps. Das ist der Grund, warum Dosen von Linken nur für einfache Losungen benutzt wurden.Natürlich werden die Spinner vom Jugendwiderstand nicht weiter drüber nachdenken. Sie können nicht denken, sonst würden sie sich ein anderes Hobby suchen.

Den ersten Mai haben sie wie angekündigt auf ihren Blog abgefeiert und tun so, als würde ihnen die Straße gehören. Und was noch bemerkenswert erscheint.

Im Vorfeld des 1. Mai lief von der bürgerlichen Presse und diversen Reaktionären ............ eine intensive Hetzkampagne gegen uns – ähnlich wie im Vorjahr, jedoch wesentlich umfassender und allgemeiner. Artikel in Epoch Times, Huffington Post, Jungle World, Berliner Zeitung, Berliner Kurier, BZ, Berliner Morgenpost, Tagesspiegel, FAZ, Neues Deutschland, Haolam, Junge Freiheit sowie in diversen rechten und antideutschen Blogs, widmeten sich unserer Organisation.

Sie verfolgen aufmerksam die Reaktionen in der Öffentlichkeit. Soll heißen, was schreiben unsere Gegner über uns und wer schreibt kritisch. Sowas kennt man bereits von den Nazis vor 33. Zuletzt durfte man derartige Feindanalysen von den Salafisten erleben. Schon bemerkenswert, wie sich hier die Unterschiede verwischen. Nun ja, die Rote Gerde der KPD/ML aus den frühen 70ern erinnerte in ihren fanatischen Auftreten auch nicht wenige an finstere Zeiten. Nur, die pinselten noch an der Mauer. 

Bei dem Text zur Sekte gegen Sekte sind bemerkenswerte Zeilen beim Jugendwiderstand zu lesen. Da geht es um die Allahu Akbar Rufe beim Ersten Mai und wie die Sekte sie in ihre Ideologie meint integrieren zu können.

…….erfolgreiche Mobilisierung arabischer und muslimischer Massen zur 13-Uhr-Demonstration am 1. Mai 2017 an, die als eigenen Ausdruck neben anderen Parolen auch „Allahu akbar“ riefen. Erstens, das waren die Volksmassen, nicht der Jugendwiderstand. Zweitens ist der Islam in der BRD eine unterdrückte Religion und die Muslime haben das Recht sich zu wehren und zu kämpfen. Drittens taten sie das unter Führung proletarischer Revolutionäre mit Hammer und Sichel, die eben die Freiheit zu glauben und die Freiheit nicht zu glauben verteidigen. ……

…….. Während der Demo schickte die Hamburger Sekte ernsthaft ein knappes Dutzend Quatschköpfe zu uns nach hinten, um ein paar geistreiche Parolen gegen uns zu rufen und schnell wieder nach vorne in den Frontblock zu laufen – „Jugendwiderstand – das kennen wir schon – Allahu Akbar statt Revolution“

 …….berücksichtigen wir in der Massenarbeit auch die religiösen Gefühle der Massen. Also geben wir für die muslimischen Verbündeten unserer Sache die Parole gerne mit einer kleinen Änderung zurück: „Jugendwiderstand das kennen wir schon – Allahu akbar unter der Führung der Revolution!“.

Schau an, nun der Jugendwiderstand ist noch nicht ganz so drauf, das waren nur die ‚Volksmassen‘ die Gott ist groß riefen? Nun einige Jugendliche die wegen ihrer gesellschaftlichen Isolation in Deutschland eine Ersatzheimat im Islam suchen, sind noch nicht die ‚Volksmassen. ‘ Das der Jugendwiderstand mit solcher Unterstützung wenig Probleme hat, ist schon anderen bitter aufgestoßen. Doch wie zu lesen, ist der Islam hier eine unterdrückte Religion. Schön wär’s ja. Mancher würde sich wünschen, die Mehrheitsgesellschaft würde diesen Fundamentalisten offener klarmachen, daß die Scharia hier nichts zu suchen hat.
Aber wenn sie unter der richtigen Fahne ihren pubertären Samenstau als Gott ist groß in die Straßen brüllen, dann ist das schon ok, weil sie stehen ja auf der richtigen Seite.
Wenn sich Linke mit Moslemfundamentalisten gemein machen, das hat bereits im Iran böse geendet.  Na bekanntlich lernt der Mensch aus der Geschichte, daß er nichts aus ihr lernt.
Doch wie zu lesen, berücksichtigt der Jugendwiderstand die religiösen Gefühle der Massen. Und ja, mit ihren Sprüchen von Ehre plus Märtyrerkult, sind sie gar nicht so weit vom Islamfundamentalismus entfernt. Zugegeben, es gibt auch viele Linke die in ihrer Dummheit die religiösen Gefühle der Massen berücksichtigen. Nur nennen sie das Toleranz und Antirassismus. Ob Ehrenmorde oder Kopftuch, fremde Kulturen müssen respektiert werden. In einen Gottesstaat würden sich Jugendwiderstand und Allestolerierer wieder begegnen. Hoch über dem Boden am Ausleger eines Baukrans hängend. Wollt nur mal freundlich drauf hingewiesen haben. Nur damit hinterher niemand sagt, das hat doch niemand wissen können.


Was ihre Konkurrenz angeht, welche die Seite Dem Volke Dienen betreibt, da ist auch seltsames Zeug zu lesen. Nicht das es mir darum geht, diese Klopperei Zeile für Zeile zu analysieren. So ernst nehmen muß ich das nicht. Aber schauen wir uns mal das an.

 ………Der hauptsächlich Grund dafür ist, dass unsere Zeitung als klandestine Zeitung erscheint und als solche entwickelt wird, was uns ermöglicht wirklich alles zu schreiben, was für die revolutionäre Bewegung notwendig ist, eben auch dieses Dokument. An dieser Stelle sei auf ein anderes bekanntes Zeitungsprojekt verwiesen, welches ebenfalls den Anspruch der Klandestinität hatte, jedoch über die online Veröffentlichungen schwerere Rückschläge einstecken musste – die „radikal“.
Die unbedingte Notwendigkeit der Klandestinität zeigt sich auch an der Arbeit eines Jugendzirkel, wie es „SOL“ war, und den Reaktionen darauf. Gegen diese Arbeit entwickelte die Reaktion eine Kampagne, die auf verschiedenen Ebenen konkretisiert wurde.

Es geht also mal wieder darum, einen auf Geheimbund und Paranoia zu machen und dazu wird ausgerechnet auf die Radikal verwiesen. Bekanntlich wich sie wegen ständiger Kriminalisierung nach Amsterdam aus. Von dort aus wurden einige Exemplare an die BRD Kundschaft verkauft. Doch zum einen war ihre Zeit vorbei und als Bewegungsblatt ohne Bewegung war sie nicht sehr erfolgreich. Konnte sie nicht. Was ihren Ausflug ins Internet anging, so wie der Webauftritt aussah, der war zum wegklicken. Das konnte ja nur schiefgehen. Nun meinen diese Pfeifen, wegen der Onlineveröffentlichung mußte die Radikal Rückschläge einstecken? Was n Unsinn. Wer den Webauftritt gesehen hat, wußt gleich, das geht nicht gut. Typisch Linke die ihre Bleiwüsten online stellen wollten, sozusagen als elektronische Ausgabe ihres Graupapiers. Es gab viele Linke, die das Netz nicht verstanden haben und eben in dieser Form ins Netz einfielen. Nun auf ihren Seiten gab man sich nicht gerade die Klinke in die Hand.

Bei der kleinen Schlammschlacht  gegen SOL, die sie als Hamburger Sekte bezeichnen, kommen echt Sachen zum Vorschein, man meint im Keller einer ML Sekte gestrandet  zu sein wo die mittlerweile etwas vergessenen Texte verstauben. Der ist auch gut.

Der führende Kern der Struktur entstammt dem Kleinbürgertum oder der Arbeiteraristokratie und ausnahmslos alle waren mal Uni-Studenten. Es mag sein, dass einige von ihnen in ihrem Leben mehr Bücher gelesen haben als wir und sie mitunter in der Lage sind, aus den Klassikern mit Seitenzahlen zu zitieren. Doch wir bringen etwas Gewichtigeres mit. Jedes unserer Mitglieder ist ein Teil der Arbeiterklasse und der absolute Großteil hat einen familiären Hintergrund in ihr. Wir haben eine Verbindung zu diesem Kampf, den sie für sich beanspruchen wollen. Einige von uns kommen aus scheiß Gegenden und haben Eltern, die keine Arbeit finden und / oder jeden Cent umdrehen müssen. Andere sind in Asylunterkünften oder Flüchtlingscamps im Nahen Osten aufgewachsen und haben ihr Heimatland bloß als Tourist betreten dürfen. Wir haben einen Antrieb die Revolution zu machen, der ehrlich, konsequent und aufrecht ist. Diese Leute haben ein Hobby und eine Obsession mit einer Klasse, die nicht ihre ist. Sie sind Schauspieler.

Kleinbürgertum. Ah ja, natürlich. Was sonst? Einen familiären Hintergrund haben sie auch.Na fein, das war ja mal sehr wichtig, die proletarische Herkunft. Die Altlinken werden sich noch schaudernd erinnern. Einige kommen aus Scheißgegenden? Ey, kein Kiezbashing. ;-))) Oder wie darf man sich die Scheißgegend vorstellen? Und einige sind in Flüchtlingscamps aufgewachsen? In Nahen Osten? Nun da ist die Arbeiterklasse nach Marx ja eher weniger vorhanden. Demnach kommen die gar nicht aus der Arbeiterklasse, denn die gibt es im Nahen Osten ja so nicht. Es sei denn man definiert Arbeiterklasse als Wanderarbeiter aus Pakistan, Indonesien, die den Saudis den Arsch nachtragen. Nun gut, ein Thema für sich. Aber nur zur Frage, ob die Herkunft aus der Arbeiterklasse bereits ein gewichtiges Argument ist. War es in der DDR sicher, aber die war ja revisionistisch. ;-)))

Anstatt ihren alten Klassenstandpunkt zu überwinden, schaffen sie sich in ihrer politischen Betätigung bloß neue Räume für ihr bürgerliches Verhalten und ihre Machtspielchen. Wenn das Proletariat Führer erschafft, dann sind diese selbstlose und disziplinierte Diener des Volkes. Wenn die Bourgeoisie oder andere Klassen Führer erschaffen, dann sind diese oft Karrieristen, Selbstdarsteller und Tyrannen. 

Der ist auch gut. Wenn das Proletariat Führer erschafft ….. etwa Mao, Stalin, Ulbricht, Chautchesscu, Kim il Sung und und und. So selbstlos wie Mao, dessen selbstlose Kulturrevolution 3 Millionen Opfer forderte. Diese geforderte Selbstlosigkeit erinnert ohnehin irgendwie an christliche Mönchsorden. Zufall?

Man meint nen Comic zu lesen. Oder man hat es mit Volltrotteln zu tun, an denen jede politische Entwicklung der letzten Jahrzehnte spurlos vorübergegangen ist. Das kann man hier lesen. Überhaupt scheint der ganze Blog eine Fundgrube für Freunde des politischen Irrsinns zu sein.

Wir müssen der militanten Arbeit der Kommunisten weltweit in den Städten besondere Aufmerksamkeit widmen, die Geschichte der Stadtguerillabewegung in Europa konkret analysieren und von ihrem Erfahrungsschatz lernen. Verstehen, welche Klassenkämpfe das Proletariat und das Volk in imperialistischen Ländern im Allgemeinen zu führen hat und aus den Erfahrungen des internationalen Proletariats und dem Maoismus als Waffe eine Linie zu schmieden, die alle Kämpfe des Volkes zu Transmissionsriemen des Kampfes um die Macht verwandelt. Und nicht zuletzt eben die Geschichte der KPD und der deutschen Kommunisten vollständig zu studieren um auf ihrem Weg weiter voranzugehen.

Die Stadtguerillabewegung analysieren? Da habt ihr Glück. Horst Mahler lebt noch und hilft euch sicher gerne dabei, von ihren Erfahrungsschatz zu lernen. Alternativ könnt ihr auch Frau Röhl besuchen. Möglicherweise hat sie grade ein Nudelholz zur Hand. Sollte sie es euch über die Birne ziehen, in dem Fall hätte sie mein volles Verständnis.
Und vor allem die Geschichte der deutschen Kommunisten vollständig zu studieren. Vor allem das freudige Wiedersehen mit den Sozialdemokraten im KZ. Daraus kann man lernen. Oder von den KPD Ortsgruppen, die geschlossen zu den Nazis übertraten und sagten, die KPD hat sie verraten. Da gibt es vieles was man lernen kann. Vorausgesetzt, man benutzt die aktuelle Forschung und nicht die alten Propagandatexte.

Was ihre Gegner, die auf der Seite dem Volke dienen, einen langen Schrieb verfaßt haben, angeht. Am Aufschlußreichsten ist deren Schlußtext.

Sie existieren in einem Sumpf und sie fühlen sich dort wohl. Sie verbreiten ekelerregenden Chauvinismus und eine patriarchale Lumpen-Attitüde. Sie versuchen innerhalb der revolutionären Bewegung Verwirrung zu stiften, haben jedoch längst ihren Abschied davon genommen. Ihre Phrasen, die sie über ihr „Aufbaukomitee“ in die Welt posaunen, können nicht darüber hinweg täuschen, dass sie niemals in der Lage sein werden den Volkskrieg in diesem Land einzuleiten und ihn zu entwickeln. Oder wie ist es erklärlich, dass sie zwar davon schwatzen, dass ihre „Organisation (...) eine illegal und klandestin arbeitende“ sei, ihre Leute jedoch in schlechten Hip-Hop-Videos öffentlich macht.
Die eisernen Legionen der proletarischen Revolution werden unweigerlich über die Köpfe dieser feigen Renegaten hinweg marschieren. Ewig werden sie nicht davon laufen können. Ihr Untergang ist unausweichlich, die Perspektiven unserer Klasse und unserer Partei, der zu rekontituierenden, glorreichen Kommunistischen Partei Deutschlands, als eine marxistisch-leninistisch-maoistisch, Gonzalodenken militarisierte Partei, hingegen sind glänzend.

Kommentar überflüssig. Könnte man fast meinen. Was soll man zu dieser comichaften Gewaltsprache noch sagen? Was es mit der Gonzalodenken militarisierte Partei auf sich hat, dazu kann man sich über die jüngere Gewaltstory der Maoisten Perus schlau machen. Global eine der letzten Überreste des Maoismus, den niemand mehr ernst nimmt. Wenn so die Erben der maoistischen Bewegung aussehen, dann kann man etliche ihrer Vorsitzenden beglückwünschen, daß sie bereits tot sind und das nicht mehr miterleben müssen.

PS: Was ich noch anfügen könnte. Ich bin echt kein Fan von Verschwörungsparanoia und was so im Netz an Storys rumgeistert. Allerdings bei dieser Sekte gegen Sekte Story kommt mir das irgendwie inszeniert vor. Hat jemand beim Verfassungschutz Langeweile oder soll das eine ABM Maßnahme für unterbeschäftigte Mitarbeiter sein? Wär ja nicht das erste Mal. Siehe dazu Marxistisch-Leninistische Partij Nederland

Komiker.
Helden.